P A N E U R O P A
In le conferentia jubilari (le Union Paneuropee 80 annos) in 2002 in Wien e Bratislava Karl von Habsburg, le presidente del Union Paneuropee Austrian, presentava le memorandum austrian pro le Convention Europee. Ecce iste papiro in germano, interlingua e finnese.
Paneurooppa-unionin 80-vuotisjuhlakonferenssissa Wienissä ja Bratislavassa vuonna 2002 Karl von Habsburg, Itävallan Paneurooppa-unionin presidentti, esitti itävaltalaisten muistion Euroopan tulevaisuuskonventtia varten. Seuraavassa muistio saksaksi, interlinguaksi ja suomeksi.
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AUF DEUTSCH
Positionspapier zum
"Konvent zur Zukunft Europa"
Paneuropäische Union Österreich
Karl von Habsburg,
Bratislava 2002-04-13
Die Europäische Union steht vor der grossen Herausforderung,
ihre Institutionen und die Strukturen ihrer Verträge und ihrer
Entscheidungsfindung für Bürger und Politiker verständlicher
und transparenter zu machen und gleichzeitig für eine
erweiterte Union funktionsfähig zu gestalten. Zu diesem Zweck
hat sie einen Konvent einberufen, dessen Ziel eine umfassende
Reform der Union sein sollte.
Die Paneuropabewegung Österreich, als Teil der internationalen
Paneuropa-Union, jener ältesten europäischen Einigungsbewegung,
die 1922 von Richard Coudenhove-Kalergi in Wien gegründet
wurde, begrüsst die Absicht des in Laeken am 14./15. Dezember
2001 versammelten Europäischen Rates, der damit einer
Initiative des Europäischen Parlamentes folgt, eine möglichst
breite und transparente Diskussion über die Zukunft Europas zu
führen.
Folgende Punkte erscheinen uns für die Zukunft Europas von
obersten Priorität:
1. Subsidiarität
Das Schlussdokument von Laeken erwähnt mehrmals den Begriff der
Subsidiarität und stellt unter anderem die Frage: "Auf welcher
Ebene werden die Zuständigkeiten am effiziensten wahrgenommen?
Wie soll dabei das Subsidiaritätsprinzip angewandt werden?" Im
Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, Subsidiarität sei ein
Delegationsprinzip, dem folgend Nationalstaaten Kompetenzen auf
andere Ebenen delegieren, ist Subsidiarität tatsächlich ein
natürliches Ordnungsprinzip. Es geht davon aus, dass
Zuständigkeiten auf jener (administrativen, politischen,
gesellschaftlichen) Ebene angesiedelt werden müssen, wo sie am
besten - oberstes Ziel ist dabei immer das Gemeinwohl - wahrge-
nommen werden können. Subsidiarität geht deshalb über den
eingeschränkten Souveränitätsbegriff des Nationalstaatskonzept
des 19. Jahrhunderts hinaus und anerkennt in Ordnung
gegliederte Souveränitäten, die für den jeweiligen Souverän
Zuständigkeit und damit verbunden auch Verantwortung bedeuten.
Im Idealzustand der Subsidiarität sind deshalb die
Zuständigkeiten auf exakt jener Ebene angesiedelt, wo sie am
effizientesten wahrgenommen werden können.
Für eine subsidiäre Ordnung gibt es nicht nur eine
Unterscheidung zwischen Europäischer Union und Mitgliedstaat
mit einer fakultativen regionalen Ebene (wie es das
Schlussdokument von Laeken formuliert) sondern eine dezentrale
Struktur, die von der lokalen Einheit bis zur europäischen
Ebene reicht. Zusätzlich anerkennt die Subsidiarität
gesellschaftsbildende Einheiten (wie beispielsweise die
Familie), die - ebenso wie die administrativen Einheiten - je
eigene Souveränitäten besitzen.
Subsidiarität stellt deshalb auch nicht die Frage, "wie viel
Europa brauchen wir?", sondern nur die Frage, "wie viel
Regierung, wie viel Staat, brauchen wir?" Der Grundsatz der
Freiheit in Verantwort steht vor der
Regelungswut
des heute vorherrschenden Gesetzpositivismus
. Im Sinne dieser Feiheit
in Verantwortung strebt die Paneuropabewegung nach einer
drastischen Reduzierung gesetzlicher Bestimmungen.
Im Sinne der Subsidiarität, die auch im Schlussdokument von
Laeken erwähnt wird, fordert die Paneuropabewegung Österreich
daher
- die Entwicklung eines Europäischen Volksgruppenrechtes mit
der Möglichkeit der angestammten Volksgruppen, sich direkt
an die Institutionen der EU einschliesslich des EuGH zu
wenden,
- die Verankerung des Subsidiaritätsprinzips als natürliches
Ordnungsprinzip in den europäischen Verträgen bzw. der zu
Schaffenden Europäischen Verfassung,
- einen Kompetenzkatalog, der die ausschliesslichen und die
übergreifenden Zuständigkeiten der EU definiert, wobei in
strittigen Fällen das Letzturteil über die europäische
Kompetenz dem EuGH zustehen sollte,
- die Anerkennung traditioneller, auch grenzüberschreitender
Regionen und ihrer Vollmachten,
- die rechtliche Anerkennung übernationaler Parteien,
gesellschaftlicher Vereine und Verbände, sowie einen
europäischen Rechtsschutz für die in Europa beheimateten
christlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften,
- die tatsächliche Vergemeinschaftung der Aussen- und
Sicherheitspolitik,
- die Streichung der mitgliedsstaatlichen Verwaltungseinheiten
für jene Bereiche, in denen die Zuständigkeit auf die
europäische Ebene wandert.
2. Reform der Verträge
Die Unübersichtlichkeit der heute für die EU geltenden Verträge
muss zugunsten einer transparenteren, für den Bürger und
Politiker durchschaubaren Ordnung ersetzt werden, wie dies von
zahlreichen Staatsmännern in Europa seit Jahren gefordert wird.
Die Paneuropabewegung Österreich fordert in diesem Sinne
- die Schaffung einer Europäischen Verfassung, bestehend aus
einer Grundrechtskarta, den Verträgen in neu geordneter und
reformierter Form und einem Kompetenzkatalog,
- die Debatte und Verabschiedung der Grundrechtskarta - auf der
Grundlage der von einem Konvent erarbeiteten und vom
Europäischen Rat wie vom Europäischen Parlament
proklamierten - durch die bestehenden Kammern der
Gesetzgebung (Rat und Parlament),
- im Falle der persönlichen Betroffenheit soll es jedem
Unionsbürger offen stehen, sich unter Berufung auf die
Grundrechtskarta grundsätzlich auch direkt an den EuGH wenden
zu können; das Klagerecht sollen auch juristische Personen,
Gebietskörperschaften, Kirchen usw. wahrnehmen können,
- die Formulierung und Ratifikation eines Kompetenzkataloges
in der Logik des Subsidiaritätsprinzips, der jedoch weitere
Integrationsschritte nicht verhindern darf,
- im Sinne des doppelten Charakters der EU als Union der
Staaten und der Bürger sollte eine Europäische Verfassung
durch die gesetzgebenden Organe der Union und der
Mitgliedsstaaten ratifiziert werden,
- die Rechtspersönlichkeit für die Europäische Union, die in
der Aussen-, Aussenwirtschafts- sowie Sicherheits- und
Verteidigungspolitik einheitlich handelt und die gemeinsame
Verantwortung auch gemeinschaflich wahrzunehmen hat.
3. Reform der Institutionen
Die für einen lockeren Staatenbund von sechs Mitgliedsstaaten
geschaffenen Institutionen müssen einer tiefgreifenden Reform
unterzogen werden, um auch in einer wirtschaftlich, politisch
und rechtlich tief integrierten Union von fünfzehn,
siebenundzwanzig und mehr Mitgliedsländern handlungsfähig zu
sein. In diesem Sinne fordert die Panuropabewegung Österreich
- die Anerkennung der Europäischen Kommission als Regierung der
EU mit voller Regierungsantwortung und -vollmacht in allen
Bereichen, in denen der EU kompetenz zukommt,
- die Beschränkung des Rates auf die Funktion einer
Staatenkammer der EU-Gesetzgebung, wobei der Rat hier - im
Sinne der EU als Union der Staaten - als eigene
EU-Institution agiert,
- die Aufwertung des Europäischen Parlamentes als erste Kammer
der europäischen Gesetzgebung - im Sinne der EU als Union der
Bürger,
- die Integration des "Mr. GASP" in die EU-Kommission bzw. die
Fusionierung dieses Amtes mit dem Aussenpolitik zuständigen
EU-Kommissar, sowie dessen internationales Auftreten als
Aussenminister der Europäischen Union,
- die Stärkung des Kommissionspräsidenten in der EU-Kommission
im Sinne einer Richtlinienkompetenz,
- das Recht des Kommissionspräsidenten, die Kommission
ausschliesslich aufgrund persönlicher und fachlicher
Eignung - ohne Berücksichtigung eines nationalen Proporzes,
aber unter Wahrung der europäischen Vielfältigkeit des
Gremiums - auszusuchen,
- das Recht der beiden Kammern der europäischen
Legislative - Parlament und Rat (in dem es dann
selbstverständlich auch kein Einstimmigkeitsprinzip mehr
gibt) - den Kommissionspräsidenten nach Anhörung zu wählen
und durch ein Misstrauensvotum wieder zu stürzen, sowie das
Recht beider Kammern, die Kommissare nach individueller
Anhörung zu bestätigen und - auf dem Weg eines qualifizierten
Misstrauensvotum - zu stürzen.
- die Einführung eines einheitlichen Europawahlrechts (für die
Wahl zum Europäischen Parlament), orientiert am
Persönlichkeitswahlrecht und mit der Möglichkeit EU-weiter
Kandidaturen bzw. gemeinsamer Spitzenkandidaten,
- die Schaffung eines Initiativrechtes in der Gesetzgebung für
Rat, Parlament und Kommission,
- die Schaffung einer europäischen Staatsanwaltschaft zur
Wahrung der Interessen der Union, für all jene Bereiche, in
denen die Union Kompetenzen hat.
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Pro le "Convention del futuro de Europa"
Union Paneuropee Austria
Karl von Habsburg, Bratislava 2002-04-13
Le Union Europee sta ante le grande defia de facer su
institutiones e structuras de su pactos e su prodecuras de
decisiones plus comprehensibile e transparente pro citatanos
e politicos e simultaneemente formar le allargate Union
functionabile. Pro iste scopo illo ha convocate un convention,
le objecto de qual deberea esser un reforma extensive del
Union.
Le movimento Paneuropee Austria, como parte del Union
Paneuropee International, isto le plus vetule movimento de
unification europee, que era fundate in 1922 in Vienna per
Richard Coudenhove-Kalergi, saluta le intention del Consilio
Europee, que incontrava le 14./15. decembre 2001 in Laeken,
que con isto obediva un initiativo del Parlamento Europee, a
facer un le plus large e transparente discussion super le
futuro de Europa.
Le sequente punctos appare esser de supreme prioritate:
1. Subsidiaritate
Le documento final de Laeken mentiona sovente le concepto
subsidiaritate e presenta i.a. le question: "A qual nivello
va le competentias esser le plus efficientemente percepte? Como
debe on usar le principio del subsidiaritate in iste caso? In
contrario al opinion que ha disperse a large que le
subsidiaritate esserea un principio de delegation, sequente a
qual le statos national delega su competentias a altere
nivellos, le subsidiaritate es in effecto un principio natural
del principio del ordine. Le scopo es que le competentias debe
esser establite a ille nivello (administrative, politic,
social), ubi illos pote esser optimemente - le ultime scopo es
semper le ben commun - percepte. Pro isto le subsidiaritate va
super le limitate idea del soveranitate del concepto de un
stato national del 19e seculo e recognosce soveranitates que
son organisate in ordine, que significa competentia a
respective soveran que es etiam ligate al responsabilitate. Pro
isto in le situation ideal le competentias son establite
exactemente a ille nivello ubi illos pote esser le plus
efficientemente percepte.
Pro un ordine subsidiari il non ha solmente un differentia
inter le Union Europee e un stato membro con un facultative
nivello regional (como es formulate in le documento final de
Laeken) sed un structura discentral, que se extende ab le
unitate local al nivello europee. In ultra le subsidiaritate
recognosce le unitates que forma societate (como p.ex. le
familia), que - como le unitates administrative - unquam ha su
proprie soveranitates.
Pro isto le soveranitate non presenta le question, "tanto
Europa nos besonia?", sed solmente le question, "tanto
governamento, tanto stato, besonia nos?" Le principio del
libertate in responsabilitate sta ante le
mania de regulamento del creatores de
directives que predomina hodie. In spirito de iste libertate in
responsabilitate le movimento paneuropee aspira a un reduction
drastic del regulamentation legal.
In spirito del subsidiaritate, como etiam mentionate in le
documento final de Laeken, le movimento paneuropee Austria
demanda:
- le developpamento de un derecto del gruppos de populos con
le possibilitate pro le varie gruppos de populos se tornar
directemente al institutiones del UE le Corte europee de
justitia includente.
- le ancoration del principio de subsidiaritate como un
principio natural del ordine in le pactos europee o al
constitution europee que va esser create,
- un catalogo de competentias, que defina le competentias
exclusive e ingranate del UE, ubi in casos controverse le
ultime judicamente super le competentia europee deberea
pertiner al Corte europee de justitia,
- le recognoscentia de regiones e lor plenipotentias, mesmo
illos que surpassar le frontieras,
- le recognoscentia juridic de partitos supernational,
associationes e uniones social, como etiam un protection
juridic de ecclesias e communiones religiose christian que
son domiciliate in Europa,
- le politica estranier e del securitate effectivemente commun,
- le cancellation in le statos membros le unitates
administrative, le competentia de quales ha cambiate al
nivello europee.
2. Reforma de pactos
Le nonclar pactos hodierne del UE debe esser substituite con
ordine que es plus transparente pro le citatanos e politicos,
como plure homines de stato in Europa ha jam desde annos
demandate. Le movimento paneuropee Austria demanda in iste
spirito:
- le creation de un constitution europee que se consiste de un
charta de derectos fundamental, le pactos ordinate de nove e
in forma reformate e un catalogo de competentias,
- le debatto e congedo del charta de derectos fundamental - al
base que es preparate per le Convention e proclamate per le
Consilio Europee e le Parlamento Europee - per le existente
cameras legislative (le consilio e le parlamento),
- in caso del cosas personal omne citatano del Union debe haber
le derecto al base del charta de derectos fundamental se
tornar etiam directemente al Corte europee de justitia; mesmo
le personas juridic, entitates regional, ecclesias etc. debe
haber le derecto de querela,
- le formulation e ratification del catalogo de competentias in
le logica del principio del subsidiaritate, que totevia non
debe impedir altere passos de integration,
- in spirito del character duplice del UE como union de statos
e citatanos le constitution europee deberea esser ratificate
per le organos legislative del Union e illos del statos
membros,
- le personalitate juridic pro le Union Europee, que age
uniforme in le politica estranier e le merchantia estranier
como etiam in le politica del securitate e defensa e debe
percipe etiam le responsabilitate in commun perciper.
3. Reforma del institutiones
Le institutiones que era create de un laxe union de sex statos
membros debe esser profundo reformate, sicut etiam un union de
15, 27 e plus statos membros que son profundo integrate
economicamente, politicamente e juridicamente esserea capace de
function. In iste spirito le movimento paneuropee Austria
demanda
- le recognoscentia del Commission Europee como governamento
del UE con complete responsabilitate e plenipotentia del
governamento in tote le dominios que pertine in competentia
del UE,
- le limitation del Consilio al function de un camera statal
del legislatura del UE, in le qual le Consilio ubi age - in
spirito del UE como un union de statos - como proprie
institution del UE,
- le revalorisation del Parlamento Europee como le prime camera
del legislatura europee - in spirito del UE como union de
citatanos,
- le integration del "Mr. GASP" in le Commission del UE o le
fusion de iste officio con le commissario del UE qui es
competente in le politica estranier, assi como su
presentation international como le ministro del affaires
estranier del Union Europee,
- le reinfortiamento del presidente de Commission in le
Commission del UE in spirito del competentia como
presentator de directivas,
- le derecto del presidente de Commission de seliger le
Commission exclusivemente ex qualificationes personal e
professional - sin prender in consideration un
proportionalitate national sed sub mantenentia del
varietate europee del gremio,
- le derecto del ambe cameras del legislatura europee,
parlamento e consilio, de eliger le presidente del Commission
post prestar le aure a candidatos (tunc il ha non plus ulle
principio del consenso, naturalmente), e de nove dimitter
post un voto de diffidentia, assi como le derecto del ambe
cameras confirmar le commissarios post ascoltamento
individual e dimitter post un voto qualificate de
diffidentia,
- le installation del suffragio universal europee (pro election
del Parlamento Europee), orientate al derecto del suffragio
personal e con possibilitate de candidaturas paneuropee o
supercandidatos,
- le creation de un derecto de initiativos in le legislatura
pro le consilio, parlamento e commission,
- le creation de un procuratura europee pro mantenentia de
interesses del Union, pro omne dominios, in quales le Union
ha competentias.
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SUOMEKSI
Kannanotto "Euroopan tulevaisuuskonventtia" varten
Itävallan Paneurooppaunioni
Karl von Habsburg,
Bratislava 2002-04-13
Euroopan Unionin suurena haasteena on tehdä sen instituutiot
ja sopimusrakenteet sekä päätöksenteko kansalaisille ja
poliitikoille ymmärrettävämmäksi ja läpinäkyvämmäksi sekä
samanaikaisesti muodostaa laajentuva Unioni toimintakykyiseksi.
Sitä varten on kutsuttu kokoon konventti, jonka tavoitteena
tulisi olla Unionin laajamittainen uudistaminen.
Kansainvälinen Paneurooppaunioni on vanhin Euroopan
yhdistymistä ajava liike. Sen perusti Richard
Coudenhove-Kalergi Wienissä vuonna 1922. Itävallan
Paneurooppa-liike, osana kansainvälistä Paneurooppaunionia,
tervehtii Laekenissa 14-15. joulukuuta 2001 kokoontunutta
Euroopanneuvostoa, jonka tarkoituksena oli Euroopan
parlamentin aloitetta seuraten - saada aikaan mahdollisimman
laaja ja läpinäkyvä keskustelu Euroopan tulevaisuudesta.
Korkeimman prioriteetin asioita Euroopan tulevaisuudelle ovat
mielestämme seuraavat:
1. Subsidiariteetti
Laekenin päätösdokumentti mainitsee useasti käsitteen
subsidiariteetti ja sisältää mm. kysymyksen: "Mille tasoille
toimivalta on asetetettava että saavutettaisiin tehokkaimmat
tulokset?" Miten subsidiariteettiperiaatetta tulee soveltaa?"
Vastoin laajalti levinnyttä käsitystä että subsidiariteetti
tarkoittaisi delegaatioperiaatetta jonka perusteella
kansallisvaltiot delegoisivat kompetenssejaan muille tasoille,
subsidiariteetti on itse asiassa luonnollinen
järjestysperiaate. Subsidiariteettiperiaate lähtee siitä että
toimivalta (hallinnollinen, poliittinen, yhteiskunnallinen)
on asetettava sille tasolle, jossa se toimii
parhaiten - yhteisen hyvän ollessa aina ylimpänä tavoitteena.
Subsidiariteetti menee siis 19. vuosisadan
kansallisvaltiokonseptin rajoitetun suvereniteettikäsitteen
yläpuolelle ja tunnustaa järjestykseen jäsenneltyjä
suvereniteetteja, jotka kuuluvat kulloisellekin suvereenille
ja merkitsevät myös niihin sidottuja vastuita. Niinpä
subsidiariteetin ihanneolotila on sellainen että toimivalta
kuuluu juuri sille tasolle, jossa se voidaan hoitaa kaikkein
tehokkaimmin.
Subsidiaariseen järjestykseen ei sisälly ainoastaan ero
Euroopan Unionin ja jäsenvaltion välillä valinnaisine
alueellisine tasoineen (kuten asia muotoiltiin Laekenin
päätösdokumentissa) vaan hajoitettu struktuuri, joka ulottuu
paikallisesta yksiköstä eurooppalaiselle tasolle. Lisäksi
subsidiariteetti tunnustaa yhteiskuntaa muodostavia yksikköjä
(kuten esimerkiksi perhe), joilla on - kuten hallinnollisilla
yksiköillä - omat suvereniteettinsa.
Siksi subsidiariteetti ei myöskään esitä kysymystä "kuinka
paljon Eurooppaa me tarvitsemme?" vaan ainoastaan kysymyksen
"kuinka paljon hallitusta ja kuinka paljon valtiota me
tarvitsemme?" Vastuullisen vapauden periaate käy tänään
vallitsevan pykälänikkarien direktiivienlaadintavimman
edellä.
Tämän vastuullisen vapauden hengessä Paneurooppaliike pyrkii
lakisääteisten määräysten drastiseen vähentämiseen.
Subsidiariteetin hengessä, joka on mainittu myös Laekenin
päätösasiakirjassa, Itävallan Paneurooppaliike vaatii:
- Eurooppalaisen kansanryhmäoikeuden kehittäminen tarjoten
eri kansanryhmille mahdollisuuden kääntyä suoraan EU:n
instituuttien puoleen Euroopan yhteisöjen tuomioistuin
mukaanluettuna,
- subsidiariteettiperiaatteen ankkurointi luonnollisena
järjestysperiaatteena eurooppalaisiin sopimuksiin tai
laadittavaan Euroopan perustuslakiin.
- kompetenssiluettelo, joka määrittelee EU:n yksittäiset ja
päällekkäiset toimivallat, jolloin kiistanalaisissa
tapauksissa lopullinen päätös eurooppalaisista
kompetensseista kuuluisi Euroopan yhteisöjen
tuomioistuimelle,
- traditionaalisten, myös rajat ylittävien alueiden ja niiden
valtuuksien tunnustaminen,
- ylikansallisten puolueiden, ja yhteiskunnallisten yhdistysten
kuten myös eurooppalaisten kristillisten kirkkojen ja
uskonnollisten yhteisöjen oikeudellinen tunnustaminen,
- todella yhteinen ulko- ja turvallisuuspolitiikka,
- jäsenvaltioiden hallinnollisten elinten lakkauttaminen
kaikilla niillä alueilla, joiden toimivalta on siirretty
eurooppalaiselle tasolle.
2. Sopimusten uudistaminen
Nykyiset EU:ta koskevat hämärät sopimukset on korvattava
läpinäkyvämmillä, kansalaisille ja poliitikoille selvemmillä
säännöillä, kuten monet valtiomiehet ovat vaatineet jo vuosien
ajan. Tässä hengessä Itävallan Paneurooppaliike vaatii
- Euroopan perustuslain laatiminen, joka muodostuu
perusoikeuksien luettelosta, uudelleen järjestetyistä ja
uusituista sopimuksista ja vastuualueiden luettelosta,
- konventin valmistelemaa ja Euroopanneuvoston sekä Euroopan
parlamentin julistamaa perusoikeuksien luetteloa koskeva
keskustelu ja lopullinen hyväksyminen molemmissa
lakiasäätävässä kamarissa, neuvostossa ja parlamentissa,
- Unionin jokaisen kansalaisen pitää periaatteessa voida saada
itseään henkilökohtaisesti koskevissa asioissa, vedoten
perusoikeuksien luetteloon, kääntyä myös suoraan Euroopan
yhteisöjen tuomioistuimen puoleen; valitusoikeuden täytyy
ulottua myös juridisiin henkilöihin, alueellisiin
yhteisöihin, kirkkoihin jne,
- kompetenssiluettelon muotoilu ja ratifiointi
subsidiariteettiperiaatteen logiikan mukaisesti, jonka ei
kuitenkaan saa estää tulevia integraatioaskeleita,
- EU:n kaksoismerkityksen hengessä valtioiden ja kansalaisten
unionina Euroopan perustuslaki olisi ratifioitava Unionin ja
jäsenvaltioiden lakeja säätävien elimien toimesta,
- Euroopan Unioni oikeushenkilöksi, joka hoitaa ulko-,
turvallisuus- ja puolustuspolitiikkansa sekä kansainvälisen
talouspolitiikkansa yhtenäisesti ja yhteisvastuullisesti.
3. Instituutioiden uudistaminen
Kuuden jäsenvaltion löysästä valtioliitosta syntyneet
instituutiot on uudistettava perusteellisesti, niin että myös
15, 27 ja vielä useamman taloudellisesti, poliittisesti ja
oikeudellisesti syvästi integroidun jäsenmaan Unioni olisi
toimintakykyinen. Siinä hengessä Itävallan Paneurooppaliike
vaatii:
- Euroopan komission hyväksyminen EU:n hallitukseksi täysin
hallitusvastuin ja -valtuuksin kaikilla niillä alueilla,
jotka sisältyvät EU:n kompetenssiin,
- Neuvoston rajoittaminen EU:n lainsäädännön valtiokamariksi,
jolloin Neuvosto toimii tässä - siinä mielessä että EU
on valtioiden unioni - omana EU-instituutionaan,
- Euroopan parlamentin korottaminen eurooppalaisen
lainsäädännön ensimmäiseksi kamariksi - siinä mielessä että
EU on kansalaisten unioni,
- "Mr. GASP"'in integrointi EU-komissioon tai tämän viraston
yhdistäminen ulkopolitiikasta vastaavan EU-komissaarin
alaisuuteen sekä sen kansainvälinen esiintyminen Euroopan
Unionin ulkoministerinä,
- Komission presidentin aseman vahvistaminen EU-komissiossa
suuntaviivoja antavana,
- Komission presidentin oikeus valita komissio yksinomaan
henkilökohtaisten ja ammatillisten sopivuuksien
pohjalta - ottamatta huomioon kansallisia jakautumia mutta
suojellen eurooppalaista monimuotoisuutta,
- Euroopan molempien lainsäädäntöelinten - parlamentin ja
neuvoston oikeus (jolloin yksimielisyysvaatimus ei tietenkään
ole enää voimassa) - valita komission presidentti osapuolia
kuultuaan ja erottaa epäluottamusäänestyksen jälkeen, kuten
myös molempien kamarien oikeus vahvistaa komissaarit
henkilökohtaisten haastattelujen pohjalta sekä - asianomaisen
epäluottamusäänestyksen jälkeen - erottaa,
- yhtenäisen eurooppalaisen äänestysoikeuden (Euroopan
parlamentin vaaleissa) toteuttaminen, joka suuntautuu
henkilövaalioikeuteen ja EU-laajuisten ehdokkuuksien
mahdollisuuteen tai yhteisiin kärkiehdokkaisiin,
- lakialoiteoikeus neuvostolle, parlamentille ja komissiolle,
- eurooppalaisen yleisen syyttäjänviraston perustaminen kaikkien
Unionin kompetenssiin kuuluvien interessien puolustamiseksi
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In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas
In necesses unitate, in dubitas libertate, in omnes caritate
Välttämättömässä ykseys, epävarmassa vapaus, kaikessa rakkaus
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